Nur 500 Meter von der neuen Hallbergmooser Sensation O2 SURFTOWN MUC entfernt, entsteht im Munich Airport Business Park (MABP) unter der Regie von Vispiron Energy ein wegweisendes Freiflächen-Photovoltaikprojekt in Hallbergmoos. Nach Fertigstellung soll der Solarpark 10 Megawatt Strom erzeugen – ausreichend für den Surfpark und einen Teil der lokalen Bevölkerung. Das Zukunftsprojekt verbindet Umwelt- und Naturschutz, Verbraucher und Investoren sowie den neuesten Stand der Technik mit natürlicher Energie.
Hallbergmoos: Von 110 auf 500 in nur fünf Jahren
Die Planung für den Photovoltaikpark von Vispiron Energy entlang der S-Bahn-Strecke hat vor etwa fünf Jahren auf einem kleinen Teil eines Ackers begonnen. Durch die Corona-Pandemie und globale Herausforderungen hat sich der Photovoltaikpark verzögert. Doch die Energiekrise, der Innovationsdrang und das Engagement der Gemeinde Hallbergmoos haben dazu geführt, dass sich das Projekt weiterentwickelt hat. Von den ursprünglich geplanten 110 Metern über zwischenzeitlich 200 Meter, verfügt das Projekt mittlerweile über einen Korridor von 500 Metern entlang der Bahnlinie, sowie Schnellladesäulen für Besucher von O2 SURFTOWN MUC. „Die letzten vier Jahre waren lokal und global von immensen Veränderungen geprägt. Wir haben die Zeit gut genutzt, Projekte in Asien realisiert und viel Know-how gesammelt. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein Projekt, das viel größer geworden ist, als geplant. Die erfolgreiche Umsetzung in einem Landschaftsschutzgebiet verdeutlicht zudem, dass Umwelt- und Naturschutz sowie Impact-Investing Hand in Hand gehen können. Das ist schon jetzt unser größter Erfolg“, erklärt Stefan Fußeder, Senior Projektentwickler bei Vispiron Energy.

Ein nachhaltiger und regionaler Blumenstrauß an Dienstleistungen: die Vispiron Group
Das auf nachhaltige Energie spezialisierte Vispiron Energy gehört zum inhabergeführten Mutterunternehmen Vispiron Group. Gemäß der eigenen Vision „Engineering a better World“, bietet die Vispiron Group ein Bouquet an Dienstleistungen rund um die Themen Mobilität, digitale Transformation und Energie an – so umweltfreundlich wie möglich. In den 20 Jahren, die Vispiron bereits besteht, hat sich vieles geändert. Das Handwerk haben die Energie-Experten des Unternehmens jedoch im Osten erlernt. „Der deutsche Markt hat sich stark verändert. Vor allem in unserer Heimat Bayern standen wir früher oft vor verschlossenen Rathaustüren. In den neuen Bundesländern hingegen war unsere Arbeit einfacher, da es dort mehr geeignete Flächen gab“, erklärt Georg Westermeier, Hallbergmooser und Leiter der Wartungsabteilung bei Vispiron Energy. Mittlerweile sei der Markt für nachhaltige Energie sehr groß. Bereits vor der Energiekrise habe auch in Bayern ein Umdenken eingesetzt. „Ich freue mich sehr darüber, weil Bayern – insbesondere Hallbergmoos – meine Heimat ist. Einige überzeugte Player wollen hier strukturell etwas verändern und Zukunft aktiv formen“, sagt Westermeier.

Vispiron Energy World: Batteriespeicher, Schnellladesäulen und Strom für die Gemeinde
Wie der Wandel hin zur nachhaltigen Energiegewinnung aussieht, kann bald in Hallbergmoos betrachtet werden. 10 Megawattpeak (MWp) Leistung soll die Photovoltaikanlage nach Fertigstellung erbringen. Etwa ein Drittel davon für O2 SURFTOWN MUC. Der Rest wird ins lokale Stromnetz eingespeist. Technisch soll der Photovoltaik-Park ebenfalls auf neuestem Stand sein. Mit bifazialen Photovoltaikmodulen soll die Anlage die Sonnenstrahlen nicht nur von oben einfangen, sondern auch über die reflektierende Umgebung von unten. Schnellladesäulen in der Nähe des Surfparks sollen Besuchern außerdem ermöglichen, den Akku des E-Autos schnell wieder aufzuladen. „Das Match mit O2 SURFTOWN MUC ist einfach perfekt. Im Sommer können sie ihren Strom rein von uns beziehen. „Wir errichten und betreiben Schnellladesäulen auf den Parkplätzen des Surfparks. Das birgt Vorteile für alle“, sagt Fußeder. Zusätzlich sollen Batteriespeicher die produzierte Energie speichern und bei Bedarf weitergeben.


Betreibermodell und Bürgerbeteiligung
„Wir errichten Freiflächen-Photovoltaikanlagen nicht nur. Wir verstehen uns als Betreiber. Deswegen kombinieren wir mit unseren Projekten sehr viele Komponenten. In Hallbergmoos machen wir unser gesamtes Dienstleistungsspektrum sichtbar. Die Anlage wird unser neues Vorzeigeprojekt“, erklärt Westermeier. Die Schnellladesäulen soll die zur Vispiron Group gehörende Schwesterfirma CHARGE-V errichten. „Wir sind nun in einer Phase der Energiewende angelangt, die nicht nur technisch, sondern im Design neu gedacht werden muss“, ergänzt Fußeder. Es sei wichtig, mehr Möglichkeiten zum Speichern und Verbrauch der erzeugten Energie zu schaffen. „Zudem brauchen wir eine Zeitgleichheit zwischen der Energieerzeugung und dem Verbrauch“, sagt Fußeder weiter. Helfen soll dabei auch das Bürgerbeteiligungsmodell, das aus Abnehmern Anbieter macht. „Grundsätzlich hilft es, wenn das Kapital von den Bürgern kommt. Damit werden Verbraucher zu Anbietern. Das Bürgerbeteiligungsmodell erlaubt es den Menschen Geld zu investieren und dabei Gutes für die Umwelt zu tun. Das steigert die Akzeptanz der Projekte und hilft auch bei der individuellen Entscheidung für grünen Strom aus der Steckdose“, fügt Westermeier hinzu. Ziel von Vispiron Energy ist es, neue Flächen für nachhaltige Energieprojekte zu finden und vor allem in der Heimatregion Bayern voranzutreiben.
Bildmaterial (c) VISPIRON ENERGY GmbH & Co. KG
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